Grundlagen

meiner beratung

Im Folgenden finden Sie wissenschaftlich fundierte und erprobte generelle Empfehlungen für eine entzündungshemmende Ernährung.

Sie möchten sich unverbindlich über eine individuelle Beratung informieren? In einem kurzen Telefon-Termin können wir uns kennenlernen.

Was essen?

Die Basis unserer Ernährung sollte möglichst viel von den Dingen enthalten, die unser Körper benötigt. Dazu gehören in erster Linie Proteine, gesunde Fette, Vitamine und Mineralstoffe.

Gleichzeitig sollte die Ernährung möglichst wenig von dem enthalten, was unseren Körper schädigt oder belastet. Dazu zählen Zusatzstoffe und Zucker.

Aber auch generell alle Lebensmittel die unseren Blutzucker stark ansteigen lassen, wie Getreideprodukte. Diese belasten unseren Körper und sollten daher nicht die Sättigungsgrundlage bilden.

Was heißt das in der Praxis?

Eine Ernährung auf Basis natürlicher Lebensmittel, ohne Zusatzstoffe.

Also konkret: Gemüse, Fleisch, Fisch und Meerestiere, Obst (in Maßen). Auch traditionell verarbeitete Produkte wie Butter, Olivenöl und eingelegtes wie Oliven sind zu empfehlen. Zumindest dann, wenn keine Zusatzstoffe zugefügt wurden (lesen Sie die Zutatenliste!).

Ihrem Darm und Immunsystem tun Sie zusätzlich etwas Gutes, wenn Sie fermentierte Lebensmittel wie nicht pasteurisiertes Sauerkraut, Kombucha, Kefir oder Joghurt in Ihren Speiseplan einbauen. Diese Lebensmittel enthalten günstige Bakterien und Hefen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Getreide, also Brot, Nudeln, Müsli usw. und Obst, führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das ist entzündungsfördernd und für den Körper sehr belastend. Außerdem führt der Blutzuckeranstieg und der folgende, starke Blutzuckerabfall dazu, dass man schnell wieder Hunger bekommt. Also reduzieren Sie den Anteil an diesen Lebensmitteln pro Mahlzeit und ersetzen ihn durch mehr der oben genannten, natürlichen Produkte.

Wie essen?

Jede Mahlzeit führt zu einer kleinen Entzündung im Körper, das Immunsystem muss jedes Mal aktiviert werden und überwachen, ob vielleicht Schädliches aufgenommen wurde. Gönnen Sie Ihrem Verdauungs- und Immunsystem regelmäßige Pausen.

Das erreichen Sie indem Sie nicht mehr als drei Mahlzeiten am Tag einnehmen, möglichst mit etwa 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. Zwischen Abendessen und Frühstück sollten mindestens 12 Stunden liegen.

Was, wenn das nicht klappt?

Oft bestehen bei chronischer Entzündung und rheumatischen Erkrankungen grundlegende Probleme mit der Verdauung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das äußert sich häufig in verschiedenen Beschwerden, auch nach dem Verzehr von eigentlich gesunden Lebensmitteln wie manchen Gemüse- oder Obstsorten, Protein oder Fett. Auch auf fermentierte Produkte reagieren einige Personen mit Beschwerden. Manche haben das Gefühl, dass eigentlich nichts vertragen wird. Hinter diesen Beschwerden können verschiedene Probleme stehen. Oft handelt es sich um eine unzureichende Produktion von Magensäure, Verdauungsenzymen, eine bakterielle Fehlbesiedlung im Darm oder eine chronische Entzündung auf Grund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. In diesem Fall ist es notwendig, zunächst diese Probleme zu beheben ehe die obigen Punkte erfolgreich umgesetzt werden können.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie mich für eine individuelle Beratung.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind weit verbreitet, insbesondere bei Betroffenen von Autoimmunerkrankungen und rheumatischen Leiden. Eine chronische Entzündung führt zu einer gestörten Verdauung und diese wiederum zu einer chronischen Entzündung, ein Teufelskreis. Das Immunsystem ist ausgesprochen komplex, es gibt sehr viele verschiedene Mechanismen mit denen das Immunsystem auf äußere Einflüsse, also auch unsere Ernährung, reagieren kann. Das lässt sich nicht immer eindeutig durch einen Labortest bestimmen und ist keinesfalls auf die Bildung von IgE-Antikörpern gegen den auslösenden Reiz wie bei einer klassischen Allergie beschränkt.

Auch die Beschwerden die durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgelöst werden können sind sehr vielfältig und reichen von Verdauungsproblemen über Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Hautproblemen, Müdigkeit bis hin zu Schlafstörungen.

Es lohnt sich daher bei vorhandenen Beschwerden zu testen, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorliegen. Lebensmittel, die besonders häufig Probleme hervorrufen sind:

  • Kuhmilch und Kuhmilchprodukte
  • Gluten und/oder Weizen
  • Hülsenfrüchte
  • Nachtschattengewächse (Tomate, Aubergine, Paprika, Kartoffel)

Wie und auf was reagiert wird ist dabei individuell unterschiedlich und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Manche Unverträglichkeiten lassen sich dabei mit der Zeit bei zunehmender Gesundung überwinden, andere Lebensmittel müssen langfristig gemieden werden um die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Die Identifikation der verträglichen und unverträglichen Lebensmittel ist aufwändig und kann zu Stress und Angst vor dem Essen führen. Wenn Sie Unterstützung benötigen kontaktieren Sie mich.

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